Pigmentierung des Haares

Obwohl der Mensch zu der Spezies gehört, die nahezu alle Biome bevölkert, er auf Grund seiner Intelligenz die Abhängigkeit von biotischen Faktoren überwindet und es im Lauf der Evolution große Wanderungen der menschlichen Population gegeben hat, kann man einen Zusammenhang zwischen Pigmentierung des Haares und globalem geographischem Lebensraum feststellen. 

In Skandinavien findet man typischerweise blonde, in Afrika/ Äthiopien sehr dunkelhaarige Menschen (natürliche Auswahl
des tauglichsten Genotyps durch den Faktor Licht).

 

UV-Licht

stimuliert in den Haaren die Bildung von Vitamin D3, das den Blut-Kalzium-Spiegel anhebt. 

So kann der Körper über die Haare wichtige Energien aufnehmen. Diese Energien sind individuell verschieden, wodurch eine natürliche Farbveränderung und das Ergrauen bzw. Weißwerden der Haare erklärt wird.
Je nach Energie des Menschen werden unterschiedliche Mengen an Licht benötigt, diebei
weißem/hellem oder rotem Haar stärker absor-biert werden als bei dunklen Haaren.

 

Bausteine des Melanins

Aminosäuren sind die Bausteine des Melanins. Verantwortlich für die persönliche Haarfarbe ist das Melanin. Gebildet wird das Melanin in den Melanozyten. Das sind Zellen, die in der Basalschicht und der Stachelzellschicht der Oberhaut vorkommen. Für die Bildung des Melanins benötigen die Melanozyten Aminosäuren. Die Aminosäure Tyrosin ist notwendig für die Bildung von Eumelanin. Die Aminosäure

Cystein wird zusätzlich nötig, wenn das Phaeomelanin für blonde und rötliche Haare entstehen soll.

HAIR RESOURCE nützt den Prozess der natürlichen Oxidationsstufen, um die Bildung der verschiedenen Melaninarten anzuregen.

HAIR RESOURCE-Produkte steuern die Farbstoff-produktion.

 

 
Die Entstehung der Haarfarbe

Zum Verständnis der Entstehung von natürlichen Haarfarben ist ein Blick in die Wurzel des Haares nötig. Dabei ist besonders der Bereich in der Haarzwiebel oberhalb der Papille von Bedeutung. Hier sitzen zwischen den haarbildenden Trichozyten die sogenannten Melanozyten. Diese Zellen bewirken die Farbgebung des Haares, indem sie den Farbstoff Melanin produzieren. Sie besitzen einen kugeligen Zellkörper, von dem zahl-reiche Verästelungen –- vergleichbar den Armen eines Tintenfisches – ausgehen.
In den Melanozyten bilden sich in einem stufenweisen Prozess kleine ovale Kügelchen (Melanosomen), in denen das Melanin enthalten ist. In der Haarwurzel entsteht die Farbgebung des Haares, genauer gesagt, in den sich nahe der Papille befindenden Melanozyten. Diese schleusen durch ihre Verästelungen Melanosomen (kleine ovale farbstoffenthaltende Kügelchen) zu den Keratin bildenden Zellen. Das Melanin wird über die Verästelungen der Melanozyten an die Keratin bildenden Zellen abgegeben. Diese werden sozusagen mit dem Melanin »geimpft« und nehmen den Farbstoff auf diese Weise mit auf ihrem Weg bis zur Haarspitze. 

Ein Eindringen von Spurenelementen und Mineralien über die Blutkapillare sowie eine Ausscheidung von toxischen Elementen wird zugelassen.

 

Fast immer treten die Melanine als Mischtypen auf und sind zusätzlich mit Lipiden oder Eiweiß verknüpft.